Morgiano in der Toskana

Die Ursprünge von Morgiano reichen bis zum 14. Jahrhundert. Zunächst ein Wachturm zur Beobachtung des Tals, später bewirtschaftetes Landgut, bis die contadini Anfang der 60er Jahre das Land aufgaben, um ihre Familien durch Fabrikarbeit zu ernähren. Danach stand Morgiano für lange Zeit unberührt unter alten Steineichen, während die Terrassen von der Natur zurückerobert wurden. Nach über zwei Jahrzehnten zog gegen Ende der 80er Jahre wieder Leben ein. Heute genießen wir den weiten, unverstellten Blick hinüber zu den Chianti-Bergen, über denen wir unvergessliche Sonnenuntergänge erleben dürfen. Selbst an heißen Sommertagen hat man in dieser Höhe 700 Meter über dem Meeresspiegel ein angenehmes Klima. Morgiano gehört zur Gemeinde Castelfranco di Sopra, 35 km südlich Florenz gelegen. Die Nähe zu Florenz, Arezzo und Siena lädt zu kulturellen und touristischen Ausflügen ein. Die Riviera-Küste wird in Tagesausflügen genossen. Der Pratomagno mit seinem Gipfelkreuz auf 1600 Meter Höhe bietet sich für Bergwanderungen an. Morgiano selbst ist ein Ort zum Ausspannen und Sichfinden.

Wenn es Sie nicht stört, dass ...
der Nachbar in 300 Meter Entfernung wohnt,
sonntags der Wanderer grüßt,
nachts das Wildschwein vorbeikommt,
weit und breit kein Fernseher steht,
der Blick 30 Kilometer weit ins Land geht,
die Sonne rot hinter den Chianti-Bergen verschwindet,
Salbei, Rosmarin und Basilikum vor der Tür stehen,
der Duft des wilden Oregano die Luft aromatisiert,
das Quellwasser aus der Leitung kommt,
die Steineichen im Wind rauschen,
das Käuzchen schreit,
Gäste behaupten, hier sei das Paradies,
dann sind Sie auf Morgiano gut aufgehoben.